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Salus Altmark Holding - Neue Marke

Ein Markenprozess, der aus vielen starken Einrichtungen ein gemeinsames Netz macht: klare Markenarchitektur, interne Orientierung und ein verbindendes Narrativ von Kenntnis, Verständnis und Stolz.

Die Ausgangslage

Die Salus Altmark Holding trägt als öffentlich getragene Versorgerin in Sachsen-Anhalt zahlreiche Einrichtungen für seelische Gesundheit, medizinisch-pflegerische Versorgung in der Fläche sowie Teilhabe und soziale Begleitung.Sie entstand aus einem Fusionsprozess und wurde von den Teams als organisatorisches Konstrukt wahrgenommen, dem ein Sinnzusammenhang fehlte. Was vor allem in wirtschaftlich angespannter Lage als kritischer Faktor wirkte.

Der Prozess

Workshops und Gespräche mit sehr vielen Menschen aus allen Einrichtungen. Das Muster: Wo die Verbundenheit zum Ganzen fehlt, zieht man sich ins einrichtungsbezogene „Wir“ zurück. Fast alle fühlten sich nicht gesehen, nicht abgeholt, nicht mitgenommen. Eine ganze Familie voller „Stiefkinder“. 

Der Befund

Es fehlte an Leistung nichts. Es fehlte am Sinn des Ganzen. Aus dem Gehörten entstand kein Slogan, sondern eine Reihenfolge, die sich nicht überspringen lässt: Man muss einander erst kennen, bevor man einander versteht – und gemeinsam stolz sein kann.

Das Markenprofil

Es steht für Verlässlichkeit, Verantwortung und Gemeinwohlorientierung und für ein Verständnis von Gesundheit als Zusammenspiel von körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden. Daraus leitet sich unter anderem die Verantwortung für besonders verletzliche Gruppen ab und der Auftrag, die öffentliche Versorgung im Land zu sichern: solidarisch, unterstützend, entstigmatisierend. Kernsatz: „Wir sind tragfähig, wenn andere Netze reißen.“

Die Markenarchitektur

Drei Ebenen mit klaren Aufgaben. Die Dachmarke steuert den Verbund und repräsentiert ihn nach außen. Der Versorgungskern gliedert sich in drei durchlässige Cluster: spezialisierte Versorgung, Versorgung in der Fläche, Teilhabe und Begleitung. Brückenmarken für Arbeit, Kultur, Bildung und Dienstleistung verbinden das Versorgungssystem mit dem gesellschaftlichen Alltag.

Die strategische Entscheidung

Ursprünglich war ein sichtbarer Relaunch geplant. In der angespannten Lage hätte ein neuer Auftritt das falsche Signal gesendet. Deshalb kommunizieren wir zuerst die Inhalte – Profil und Struktur, den Sinn – und erst danach Bezeichnungen und Erscheinungsbild. So wird Markenarbeit zur flankierenden Krisenkommunikation, und Veränderung selbst zum Teil des Markenkerns.

Die Wirkung

Ein Markenprofil, das den Verbund inhaltlich zusammenhält. Eine Architektur, die Versorgung, Steuerung und gesellschaftliche Öffnung sauber trennt und doch verbindet. Und eine Reihenfolge, die dem späteren Erscheinungsbild ein Fundament gibt.

Wir bleiben dran.